Unsere 2. männliche E-Jugend hat bei der HSG Bad Harzburg/Vienenburg II einen tollen Kampf gezeigt, wurde aber leider am Ende nicht mit Punkten belohnt. Nach einer 2:0 Führung (3.) für die Gastgeber stabilisierten sich unsere Jungs und konnten ihrerseits mit 3:2 in Führung gehen (5.). Das Spiel verlief auf Augenhöhe und die ein-Tore-Führung wechselte hin und her. Zur Pause lag unsere E-Jugend mit 5:6 zurück. Ähnliches Bild im zweiten Durchgang, doch die Führung sollte unsere Jungs nicht mehr gelingen. Neun Minuten vor Schluss gab es seit der Anfangsphase mal wieder einen zwei-Tore-Rückstand (8:10), drei Minuten später waren es sogar drei Tore (8:11). Unsere E-Jugend konnte viereinhalb Minuten vor Schluss nochmal auf ein Tor verkürzen (10:11), doch knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang der HSG bereits der letzte Treffer zum 12:10 für die Gastgeber.
J. Pfitzner, E. Spitzer – M. Rohstock (4), T. de Bearn (2), J.O. Franke (1), L. Gerloff (1), N. Rostkowski (1), L.E. Witzenhausen (1), A. Bluhm, K. Butok
Unsere weibliche E-Jugend hat in Edemissen ebenfalls einen kämpferischen Auftritt gezeigt, der letztlich leider nicht belohnt wurde. Bis zur 14. Minute verlief die Partie ausgeglichen (6:6), doch dann konnten sich unsere Mädels erstmals etwas absetzen (9:6, 17.). Allerdings kam die HSG bis zur Pause wieder ran (9:8), insgesamt gelang unserer E-Jugend halbzeitübergreifend sechs Minuten kein Treffer, wodurch das Heimteam das Spiel drehen konnte (11:9, 23.). Doch nun gelang unsere Mädels ein Lauf, beim Stand von 12:10 (25.) übernahmen sie wieder die zwei-Tore-Führung. Leider erwischte unsere E-Jugend erneut eine Phase ohne Wurfglück, das 14:14 in der 33. Minute war bereits der letzte Treffer unserer Mädels. Der HSG hingegen gelangen derer noch drei, wodurch sie das Spiel mit 17:14 gewinnen konnten.
A. Drobny – M. Wolf (4), L.M. Hestermann (3), V. Rademacher (3), D.L. Hoffmann (2), G. Böhm (1), W. Sauer (1), L.S. Gottschalk, K. Jahn, M. Pollok, S. Wedrich
Auch unsere weibliche A-Jugend kann stolz auf ihre Leistung sein, selbst wenn am Ende keine Punkte rauskamen. Gegen die favorisierten Gästinnen aus Duderstadt ließen sie sich trotz zwei- und drei-Tore-Rückstände nicht abschütteln (3:5 10., 6:9 16.). Bis knapp drei Minuten vor der Pause gelang unseren Mädels ein sehr starker 6:0-Lauf, in die Halbzeit ging es mit einer 12:10-Führung. Doch der TV Jahn gab sich natürlich noch längst nicht auf und hatte das Spiel in der 38. Minute wieder ausgeglichen (16:16). Nach einem 17:20-Rückstand (46.) war es dieses Mal unsere A-Jugend, die sich nicht aufgab sondern zurückfightete. Sechs Minuten vor Schluss hatten sie die Partie erneut gedreht (21:20), doch leider gelang ihnen bis zum Schlusspfiff kein Treffer mehr. Der TV zeigte sich in der Schlussphase treffsicherer und gewann das Spiel mit 23:21.
J. Kopp – L. Müller (9/6), E. Balzer (3), J. Sonntag (3), F. Wendt (2), J.S. Klinzmann (2/1), F. Meier (1), A. Schaumann, K. Hammer, G. Jensen, L. Willecke
Trotz eines schwachen Starts ist unseren Damen ein starker Derbysieg gegen den HSV Warberg/Lelm gelungen. „Am Samstag haben wir eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen, mit dem unbedingten Willen zu gewinnen“, freute sich Coach Jens nach der Partie. Doch die volle Tribüne sorgte scheinbar zunächst für etwas Nervosität, denn die Anfangsphase wurde offensiv viel zu zaghaft agiert. Wenig Bewegung in die Tiefe sorgte für schwere Abschlüsse, was der HSV zu einer 5:1-Führung (9.) nutzte. Doch in der Folge bissen sich unsere Füchseinnen so richtig rein, konnten das Spiel drehen und gingen mit 8:7 (17.) in Front. „Wir haben es dann geschafft unser Spiel aufzuziehen“, analysierte Coach Jens. „Druck aufbauen und dann so lange spielen, bis eine Mitspielerin frei war.“ Bis zur Halbzeit (15:13) wirkte das alles sehr souverän, doch auch im zweiten Durchgang gab es eine Phase, die dem Beginn des Spiels ähnelte. Dass die Gästinnen dies aber nur einmal in ein Unentschieden ummünzen konnten (17:17, 36.), lag vor allem an Alicia Langosch im Tor. Neben zahlreichen freien Abschlüssen vom Kreis, parierte sie insgesamt vier von sieben 7m (einer wurde um das Tor herumgeguckt). Die Führung unserer Damen betrug meist zwei Tore, und „vor allem unsere Außenspielerinnen waren besonders treffsicher“, spricht Jens ein Sonderlob aus. Tatsächlich waren die Vier für 14 der 30 Tore verantwortlich. Beim Stand von 28:25 ging es in die letzten vier Minuten, welche unsere Füchseinnen kontrolliert runterspielen konnten. Der Endstand von 30:26 war hochverdient. „Mit dieser Leistung und diesem Einsatzwillen brauchen wir uns vor keiner Mannschaft in der Liga zu verstecken“, beendete Jens seine Analyse.
A. Langosch, L. Raffert – M. Groß (9/4), T. Roese (5), A. Stotmeister (4), R. Gerloff (3), A. Wisnewski (3), L.C. Paprotny (2), N. Holtz (1), K. Pahl (1), A. Titsch (1), M. von Wricz Rekowski (1), K. Krüger, L. Zabel
Unsere Herren sind durch den 40:32-Erfolg gegen den FC Viktoria Thiede wieder zurück in der Erfolgsspur. „Als die Patriots in der NFL eine Erfolgsära prägten, war es die Philosophie von Coach Belichick, dass jeder Spieler auf dem Platz eine Rolle hat“, zieht Coach Maik eine Parallele zu seinem eigenen Ansatz, Handball spielen lassen zu wollen. „Jede Position sollte einfach nur ihren Job machen, nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger“. Trotz gutem Start (2:0, 2.) waren es aber zunächst die Gäste aus Salzgitter, die erfolgreicher waren (3:5, 9.). Die zahlreichen gut ausgespielten Angriffe, scheiterten zu oft unnötig am Gästetorhüter, was der FC zwischendurch zu einem drei-Tore-Vorsprung nutzen konnte (9:6, 16.). Doch dann machte es klick beim Abschluss, ausgerechnet in einer Unterzahl, die 1:1 ausging. „Jederzeit hat jeder der Jungs das getan was nötig war und zwar im Verbund mit dem Nächsten“, spannt Maik den Bogen zu seiner anfänglichen Aussage. „Keine Einzelaktionen, Bewegung ohne Ball und Tempo hoch gehalten.“ So verkürzten unserer Herren nach und nach und glichen schließlich auf 10:10 (19.) aus. Die Gäste aus Thiede nahmen eine Auszeit die allerdings komplett verpuffte, denn es waren unserer Jungs, die ihren Lauf fortsetzten und mit 14:10 (24.) in Führung gingen. „Vor allem dank der starken Abwehr um Marc (Blumenberg) und PKS (Philipp Krückeberg-Saathoff) konnten wir wieder ordentlich Dampf auf den Kessel in unserem Angriffsspiel bekommen“, freute sich Maik. Es pendelte sich in der Folge eine zwei- bis drei-Tore-Führung ein, in die Kabinen ging es dann aber wieder mit vier Toren Vorsprung (20:16). Unsere Füchse schafften es innerhalb von fünf Minuten nach Wiederanpfiff die Führung auf sechs Tore auszubauen und damit schon fast so etwas wie eine Vorentscheidung zu treffen (23:17, 35.). Der zweite Durchgang wurde nämlich durchgängig kontrolliert und betrug zu keinem Zeitpunkt weniger als fünf Tore. Auf nahezu alle Aktionen der Thieder hatten die Helmstedt Jungs einen passenden Konter parat. Der Bock auf dieses Spiel war unseren Jungs durchgängig anzusehen, selbst in der letzten Minute erzielten unserer Herren noch zwei Tore, ohne eines zu kassieren. „Ich freue mich, dass jeder mit Spaß seinen Job erledigt hat und wir jetzt mit neuen Erkenntnissen weiter gehen“, gab Maik abschließend zu Protokoll. Welche Erkenntnisse das sein werden, bekommen wir eventuell in zwei Wochen beim nächsten Spiel zu sehen.
A. Romaker, J. Sikora – J.M. Müller (12/2), L. Block (6), P. Krückeberg-Saathoff (6), L.R. Klose (3), J. Stanek (3), F. Adolph (2), H. Behling (2), M. Blumenberg (2), F.M. Degenhardt (2), D. Bourdy (1), T. Neumann (1), M. Müller, P. Müller, J. Wedrich
Ganz starker Auftritt unserer 1. männlichen E-Jugend am Sonntag gegen den MTV Vorsfelde. Unsere Jungs machten mit den Gästen kurzen Prozess und hatten das Spiel bereits zur Halbzeit gewonnen (18:5). Im zweiten Durchgang wurde aber nicht nachgelassen, sondern weiterhin konsequent hinten raus gespielt. So gab es schlussendlich einen mehr als deutlichen 32:8-Heimsieg für unsere Jungs, bei dem sich jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte.
J. Pfitzner, L. Schneider – F. Gutt (7), J. Packi (6), M. Kratzenstein (5), M. Rohstock (5), T. de Bearn (3), C.L. Gutt (3), A.E. Lorenz (2), J.O. Franke (1),
Zur letzten Partie des Wochenendes musste unsere weibliche B-Jugend bei Edemissen/Uetze II antreten. Beide Teams trafen sich bereits letzte Woche in Helmstedt, diese Mal sollte es aber eine klarere Angelegenheit werden. Der wieder einmal starke Torhüter/Abwehrverbund machte es der HSG extrem schwer. Dadurch war es nicht so schlimm, dass auch unsere Mädels offensiv so ihre Problemchen hatten. Doch es reichte zu einer 5:2 Pausenführung für unsere B-Jugend. Der zweite Durchgang startete mit einem 3:0-Lauf für unsere Mädels (8:2, 32), was an diesem Tag schon einer Vorentscheidung gleich kam. Der Rest der Partie wurde kontrolliert zu Ende gespielt und bei einem Stand von 12:4 für unsere B-Jugend abgepfiffen.
L. Steding – J. Titsch (4/1), J.S. Klinzmann (3), V. Apel (1), N. Gutwinski (1), L. Heyne (1), A. Schaumann (1), S. Stecher (1), L. Eggert, M. Hock, K. Papkalla
